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Patenschaft

Patenschaft lebt bis heute
Zwei Tafeln des ehemaligen Panzerbataillons 244 im Heimatmuseum

Vor 27 Jahren schloss die Marktgemeinde Ergoldsbach Patenschaft mit dem Panzerbataillon 244 aus Landshut. 1992 wurde die 1. Kompanie und somit das Panzerbataillon aufgelöst, doch die Patenschaft lebt bis heute weiter.

Patenschaft

 

Hauptmann a. D. Klaus Janssen (Mitte), Oberstabsfeldwebel a. D. Paul Leistner (2.von links) und Oberstleutnant a. D. Peter Lang (links) überreichten die Tafeln an Bürgermeister Franz Diener und Heimatpfleger Helmut Siegl (rechts).

 

 

Wie beständig die Patenschaft auch heute, 15 Jahre nach Auflösung des Bataillons, noch ist, zeigt schon allein der Besuch, den Hauptmann a. D. Klaus Janssen, Oberstabsfeldwebel a. D. Paul Leistner und Oberstleutnant a. D. Peter Lang der Gemeinde in der vergangenen Woche abstatteten. Gemeinsam waren sie nach Ergoldsbach gekommen, um Bürgermeister Franz Diener und Heimatpfleger Helmut Siegl zwei Tafeln als Erinnerung an die Patenschaft zu überreichen.

Zum einen handelte es sich Um eines der vier Straßenschilder, die an den Ortseirigängen von Ergoldsbach angebracht waren, zum anderen um die offizielle Patenschaftstafel. Nach der Auflösung der 1. Kompanie war beides, zusammen mit vielen weiteren Schätzen des Bataillons 244 in zwei Räumen ausgestellt worden, die das Museum der Kompanie bildeten. Nun aber seien alle Stücke ins Landshuter Museum gegangen. Die beiden Tafeln jedoch konnte man für das Heimatmuseum Ergoldsbach behalten. Heimatpfleger Helmut Siegl und Bürgermeister Diener freuten sich sehr über dieses Geschenk, das eine Bereicherung für das Ergoldsbacher Heimatmuseum darstelle.

Aus vielen Jahren Patenschaft gab es natürlich allerhand interessante, aber auch lustige Geschichten zu berichten. Kein Wunder, schließlich war diese Patenschaft zwischen Ergoldsbach und dem Bataillon 244 eine der intensivsten und aktivsten, so Klaus Janssen. In all den Jahren gab es regelmäßig und oft gegenseitige Besuche, Fußballspiele oder Vergleiep.sschieß~~ - eine Patenschaft also, die vor allem von-Geselligkeit geprägt war.

Offiziell wurde die Patenschaft zwischen der 1. Kompanie und der Marktgemeinde mit einer zweitägigen Feier am 11. und 12. Oktober 1980 beschlossen. Bemerkenswert war bereits hier, dass alle Soldaten der Kompanie, und damals zählte sie etwa 240 Soldaten, privat bei Ergoldsbacher Bürgern untergebracht waren. Ein letztmaliges Patenschaftsschießen am 16. Mai 1992 und ein Festabend in der Goldbachhalle bildeten schließlich den offiziellen Abschluss der Patenschaft, am 30. September des gleichen Jahren wurde die 1. Korppanie aufgelöst. Trotz dieses offiziellen Abschlusses konnte man beim Treffen vergangene Woche im Ergoldsbacher Rathaus deutlich spüren, dass die Verbindung immer noch besteht und' die Patenschaft auch weiterhin auf vielen Ebenen Bestand hat. Mit dem Überlassen der bei den Tafeln wurde eine lange Freundschaft nun noch einmal vertieft und gestärkt.