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Reise in eine dunkle Vergangenheit
Ehemaliges Reichsparteitagsgelände in Nürnberg besucht.

Unser diesjähriger Ausflug zusammen mit der KSK Niederaichbach führte uns zum Reichsparteitagsgelände nach Nürnberg.

TeilnehmerIm dortigen Dokumentationszentrum konnten die Teilnehmer, "bewaffnet" mit einem Audioguide, die Ausstellung durchwandern. Jeder konnte dabei für sich entscheiden, wo und über was er informiert werden möchte. Die sehr gute und umfangreiche Ausstellung, die mit Bildern, Anschauungsmaterial und Filmen einen Abriss über die Zeit von der Weimarer Republik zum Nationalsozialismus bis zu dessen Ende gibt, lässt keinen Besucher kalt.

Nach einer kleinen Stärkung in der Cafeteria bekam die Gruppe überraschenden Besuch. OFw d.R. Seibold, ehemaliger Kompanietruppführer 3./241, der in Nünrberg wohnt und über unseren Ausflug im Internet gelesen hatte, ließ es sich nicht nehmen vorbeizuschauen und konnte die Gruppe sachkundig führen als man die Reste der Bauten, die für den Reichsparteitag erstellt, aber meistens wegen des Krieges nicht fertiggestellt wurden besichtigte. Auf den PPG befindet sich die größte noch vorhandene Bausubstanz der “Kultbauten” des 3. Reiches

Tribüne heuteDie halbfertige Kongresshalle, die für 50.000 Menschen geplant war, ist übrigens größer als das Colosseum in Rom, beeindruckte ebenso, wie die breite Straße, die 60 Meter breit und 2 Kilometer lang war und für Aufmärsche von 2 Millionen Menschen geplant war. Dort wurden allein 60.000 Granitplatten verlegt. Diese Straße diente den Amerikanern nach Kriegsende als Flugplatz.

Nach der Besichtigung des Zippelinfeldes (für 200.000 Menschen) mit der beeindruckenden Tribüne wurde die Heimfahrt, unterbrochen durch eine Pause im Biergarten der Ritterschänke Burg Randeck über dem Altmühltal, angetreten.

Für das nächste Jahr ist ein Ausflug an den Schliersee zum Heimatmuseum von Markus Wasmeier geplant.

Zeppelintribühne original
Kongresshalle02
Burg Randeck