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Martin Eder

Der Dank für unbezahlbares Engagement
Martin Eder erhielt Bundesverdienstmedaille, Rudolf Holzner Bayerisches Ehrenzeichen

Bürgern wie Martin Eder aus der Gemeinde Furth und Rudolf Holzner aus der Marktgemeinde Velden ist es nach den Worten von Landrat Josef Eppeneder zu verdanken, dass "unser schönes Bayernland trotz vieler Veränderungen so menschlich, so liebenswert, so solidarisch geblieben" ist. Bei der Auszeichnung der bei den Männer mit der Bundesverdienstmedaille (Martin Eder), die Bundespräsident Horst Köhler verleiht, und dem Ehrenzeichen für Verdienste im Ehrenamt (Rudolf Holzner), das im Auftrag von Ministerpräsident Seehofer überreicht wird, sagte der Landrat den Geehrten Dank für jahrzehntelange ehrenamtliche Leistungen.

Eder
Feierstunde im Kleinen Sitzungssaal des Landratsamts: Die beiden Geehrten, Rudolf Holzner aus Unterviislern (5. von links), Landrat Josef Eppeneder das Ehrenzeichen für Verdienste im Ehrenamt verlieh, und Martin Eder aus Furth (3. von rechts), dem er die Bundesverdienstmedaille überreichte, sowie ihre Ehefrauen im Kreis von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens mit Bezirkstagspräsident Manfred Hölzlein an der Spitze.

Die beiden Männer können auf solche jahrzentelange ArbeIt zurückblicken, wie Landrat Eppeneder betonte, der zu der Feierstunde im Kleinen Sitzungssaal des Landratsamts neben Angehörigen und Weggefährten der Geehrten besonders Niederbayerns Bezirkstagspräsidenten und Präsidenten des Verbands der bayerischen Bezirke, Manfred Hölzlein, MdL Jutta Widmann und Veldens Bürgermeister Gerhard Babl willkommen hieß. Der Mehreinsatz, den Menschen leisten, die ehrenamtlich tätig sind, sei für bar, führte der Landrat aus.

Ein freiheitlicher Staat und eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft könnten auf Dauer nicht existieren ohne Frauen und Männer, die aus freien Stücken mehr tun als ihre Pflichten in Beruf und Familie zu erfüllen, sagte er. Dies habe vor vielen Jahren der erste Präsident der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss, in einem zeitlos gültigen Satz auf einen Nenner gebracht: "Demokratie lebt vom Ehrenamt." "Ich bin der festen Überzeugung, dass eine Gesellschaft auf Dauer nur dann erfolgreich sein kann, wenn viele Menschen solidarisch Anteil an den Sorgen und Bedürfnissen der anderen und vor allem 'auch Verantwortung füreinander übernehmen", unterstrich der Landrat seinerseits die hohe Bedeutung ehrenamtlichen Engagements für die Gemeinschaft der Bürger, Menschen, die sich so engagierten, schüfen auch ein Stück Zuverlässigkeit, Dauerhaftigkeit und Stabilität im Zusammenleben der Menschen" .

So wie Martin Eder, den Bezirkstagspräsident Hölzlein für die Verleihung der Bundesverdienstmedaille vorgeschlagen hatte: Eder habe sich über viele Jahrzehnte verdient gemacht über die Pflege von Tradition und Kameradschaft durch die Verbindung und Partnerschaft ehemaliger Soldaten zur Bundeswehr.

Den Schwerpunkt seines Engagements bilde die Krieger- und Soldatenkameradschaft 1871 Ast, deren Vorstandschaft er über 30 Jahre angehörte. Seit nunmehr 15 Jahren steht Eder als Vorsitzender an der Spitze der Arbeitsgemeinschaft der KSK-Verbände Freising, Kelheim, Laber- Gau, Landshut und Rottenburg, eines Dachverbands, dem 330 Ortsverbände mit rund 30000 Mitgliedern angehören.

Martin Eder nimmt sich besonders auch der Unterstützung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge an, er hat zahllose Veranstaltungen auf örtlicher und regionaler Ebene organisiert, zum Beispiel Kriegerwallfahrten, wie der Landrat ausführte.

Seit über 40 Jahren versieht Rudolf Holzner in der Pfarrei Vilslern, Pfarrverband Velden, den Mesnerdienst in der Pfarrkirche St. Ulrich. "Der Dienst von Rudolf Holzner geschieht zum großen Teil im Hintergrund und wird in der Bevölkerung vergleichsweise wenig wahrgenommen", schilderte der Landrat in seiner Laudatio auf den Geehrten desben habe Holzner aber mittlerweile im Dienste der Pfarrei und seiner Mitmenschen gearbeitet.

Holzner kümmere. sich um die Pflege der Kirchenwäsche ebenso wie um die Außenanlagen der Kirche, um den Winterdienst ebenso wie um viele Aufgabep, die es zu verrichten gelte, 'damit die kirchlichen Festtage-gefeiert werden können. In einer Pfarrei ohne Pfarrer sei er als Mesner zudem erste Anlaufstelle für die verschiedensten Anliegen, Anregungen und Beschwerden.

Seine Arbeit sei geprägt von einer sehr unregelmäßigen Zeiteinteilung, so dass er eigentlich stets bereit sein müsse, sagte der Landrat. Und das sei Holzner immer gewesen im Dienste der Kirche und seiner Mitmenschen, Tag für Tag, über all die . Jahrzehnte hinweg.
LZ v. 13.11.2009