Die Patenstadt Vilsbiburg

Am 04.09.1970 tauschen für die Stadt Vilsbiburg der Bürgermeister Billinger und für das Panzerbataillon 244 Oberstleutnant Eiber die Patenschaftsurkunden aus. Vorangegangen war ein Festprogramm, das von der Bevölkerung mit großem Interesse verfolgt wurde. Dann rollt das Panzerbataillon mit seinen Kampfpanzern M 48 an den Bürgern und Ehrengästen vorbei durch die Stadt. Das Heeresmusikkorps 4 aus Regensburg spielt vor der Stadthalle zum Standkonzert auf.

Enge Verbundenheit

Die langjährige Patenschaft des Panzerbataillons 244 mit Vilsbiburg ist durch eine Vielfalt von Veranstaltungen und gegenseitigem Meinungsaustausch zwischen Vertretern der Stadt und Angehörigen des Bataillons gekennzeichnet. Das Panzerbataillon führt regelmäßig feierliche Gelöbnisse in der Stadt durch, um den "Staatsbürger in Uniform" auch der zivilen Bevölkerung näher zu bringen. Die Abordnungen der Stadt Vilsbiburg besuchen das Panzerbataillon am Standort, um zu zeigen, wie eng die Bevölkerung mit ihrem Panzerbataillon - viele Söhne dienen im Bataillon - verbunden ist.

 Stadtgeschichte unserer Patenstadt

Vilsbiburg wird erstmals als "Pipurch" um das Jahr 1000 genannt. Unter den Wittelsbacher Herzögen gewann der Ort rasch an Bedeutung. Sie galten als die eigentlichen Gründer des Marktes Vilsbiburg. "MarkV und im gleichen Atemzug "Stadt" wird

Vilsbiburg in der herzöglichen Güterbeschreibung um 1308 genannt. Daß das Stadtrecht wirklich verliehen war, beweist das herzogliche Stadtrechtsprivilig von 1323, das wiederholt von "unserer Stadt spricht. Seit 1358 wird Vilsbiburg jedoch nur mehr als Markt bezeichnet. Erst 1929 wird Vilsbiburg wieder zur Stadt erhoben.

Die wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung und der Bevölkerungszuwachs zu Ende des 19. Jahrhunderts brachten eine rege Bautätigkeit mit sich. Einen neuen wirtschaftlichen Aufschwung verzeichnete Vilsbiburg nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Erweiterung bestehender und die Ansiedlung neuer Industriebetriebe. Am nördlichen und südlichen Stadtrand entstanden große Wohnsiedlungen. Im Zuge der Gebietsreform (1978) verlor Vilsbiburg den Sitz des Landratsamtes und alle einer Kreisstadt zugehörigen Behörden wie Amtsgericht, Finanzamt, Landwirtschaftsamt und Gesundheitsamt. Die Stadt Vilsbiburg wurde mit den ehemaligen Gemeinden Frauensattling, Gaindorf, Haarbach, Seyboldsdorf, Haarbach, Seyboldsdorf und Wolferding zusammengelegt. Vilsbiburg ist damit einwohnermäßig (noch) die größte Gemeinde im Landkreis.

Sehenswürdigkeiten

Stadtturm mit dem oberen Tor im Kern 15.Jahrhundert,

Stadttor Spitalkirchenturm bilden dasWahrzeichen der Stadt

Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt ansehnliche dreischiffige Hallenkirche der Landshuter                        Bauschule, erbaut 1412 1427, Ausbau 1677, "Stilreinigung" von 1670 - 1856

Spitalkirche z.Hl. Dreifaltigkeit kleine spätgotische Anlage mit einschiffigem Langhaus, erbaut als Katharinenkirche Anfang 15. Jh.

Wallfahrts und Maria Hilf doppeltürmiger, neuromanischerBau, errichtet 1832 1936

Klosterkirche Ausbau 1880/85, 1970, 1974. Für die von Donatus Orelli begründete Wallfahrt entstand 1686 zurerst eine Rundkapelle

Heimatmuseum seit 1958 im ehemaligen HeiligGeistSpital, 650 qm Ausstellungsfläche, Schwerpunkt Kröniger Hafnerei

Die Partnerschaft zwischen der Reservistenkameradschaft Vilsbiburg und der 4./Panzerbataillon Landshut

Bei mehreren zwanglosen Zusammenkünften der Reservisten aus Velden, Geisenhausen, Frontenhausen und Vilsbiburg wurde 1962 im Gasthof Aschenbrenner in Vilsbiburg durch Hauptbootsmann Maschke und Leutnant der Reserve Gerhard Kaltenegger der Grundstein für die Gründung der ReservistenKreiskameradschaft Vilsbiburg der heutigen Reservistenkameradschaft Vilsbiburg) gelegt.

Im November 1963 war es dann soweit, daß die Reservistenkreiskameradschaft Vilsbiburg durch Herrn Oberforstmeister Wolz, Hauptmann der Reserve und dem Feldwebel für Reservistenarbeit im Kreiswehrersatzamt Landshut, hauptbootsmann Kurt Maschke gegründet wurde und heute zu den ältesten Reservistenkameradschaften in Niederbayern zählt. Die Gründung erfolgte mit 21 Gründungsmitgliedern mit folgender Zusammensetzung.

1 Leutnant d.R., 1 Fahnenjunker d.R., 19 Gefreiten d.R.

Die Kameradschaft wuchs dann bis auf 77 Mitglieder an. Am 31. August 1973 kam es dann zum Höhepunkt seit der Gründung, denn man schloß mit der 4./PzBtl 244 Landshut Patenschaft. Die Patenschaftsurkunden wurden für die 4./PzBtl 244 in Vertretung für den Kompaniechef Hauptmann v. Dawans von Oberleutnant Bertel auf Befehl des Bataillonskommandeurs Oberstleutnant Denk und für die Reservistenkameradschaft Vilsbiburg vom 1. Vorsitzenden JohannGeorg Stigler ausgetauscht. Zu dieser Patenschaft feierte man auch das 10jährige Gründungsfest. In diesen Jahren der Zusammenarbeit in militärischer Ausbildung als auch in kameradschaftlichen Veranstaltungen mit geselligen Stunden wurde diese Kameradschaft gefestigt.

Somit konnte man dann vom 12. 14. August 1988 ein großes Jubiläum begehen. Am 12. August1988 feierliches Gelöbnis auf dem Stadtplatz in Vilsbiburg mit den Rekruten der Partnerkompanie der 4./PzBtl 244. Am 13. und 14. August 1988 25jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe und 15jährige Partnerschaft mit der 4./PzBtl 244 Landshut.

Weitere Informationen über Vilsbiburg:   http://www.vilsbiburg.de/