© 2001/2016 Panzerbataillon 244
Erstellt durch Ja-DV

Gewicht:

46,2 t

Bewaffnung:

1 x BK 90mm L/48 + 2 x MG

Richtlange:

Höhe und Seite hydraul. oder mech.

Munitionsvorrat:

BK bis 105, MG 4400 Patronen

Motor:

Vergasermotor Continental AV 1790-7C, luftgekühlt, V 12, 29360ccm, 810 SAE-PS (ca. 506 kW)

Schaltung/Lenkung:

halbautom. Planeten-Schalt- und Lenkgetriebe Allison CD 850, hydraul. Drehmomentwandler (2 V, 1 R), integrierte Mehrscheiben-
betriebsbremse, Schaltung und Lenkung über einen Hebel (mit linker Hand) betätigt

Geschwindigkeit:

48 km/h

Panzerung:

Front 70-100mm, Seite 50-70mm

Fahrbereich:

Straße 130km

Besatzung:

bis 1958 5 Soldaten
danach 4 Soldaten

Baujahr:

1952-53

Stückzahl:

8776 Gesamtproduktion

1947 wurde in den USA die Forderung nach einem verbesserten mittleren KPz mit einer 90 mm-Kanone erhoben, um mit einer neuen KPz-Generation die Typenvielfalt aus dem 2. Weltkrieg zu bereinigen. Der Entwicklungsgang führte über Zwischenlösungen zum M-47 "PATTON", der 1951 aus einem vorhandenen Fahrgestell und einem neu konstruierten Turm gefertigt wurde. Dieser KPz wurde erstmals im KOREA-Krieg eingesetzt. Bei der Aufstellung der Bundeswehr im Jahre 1956 wurden mit diesem KPz die Panzer- und Panzerjägerbataillone ausgestattet.

Der KPz M-47 "PATTON'` konnte wegen seiner geringen Leistungen auf die Dauer nicht den taktischen Bedürfnissen gerecht werden. Rückschauend ist jedoch anzuerkennen, daß dieses Kampffahrzeug die schnelle und kontinuierliche Ausbildung, Aufstellung und Weiterentwicklung der Panzertruppe ermöglicht hat.

Nach der Umrüstung auf die 4 Mann Besatzung (Wegfall des Funkers) betrug die Kampfbeladung für die Bordkanone 105 Patronen, ein Wert, der von keinem anderen neuzeitlichen Kampfpanzer erreicht wurde.

Ab etwa 1958 wurde dieser KPz im Austausch gegen den wesentlich besseren KPz M-48 außer Dienst gestellt.

Beachtlich war sein Durchschnittsverbrauch von 700 Ltr. auf 100km!