© 2001/2016 Panzerbataillon 244
Erstellt durch Ja-DV

      Geschichte des Panzerbataillons 244

 1957 

Mai 57 Mit Aufstellungsbefehl Nr. 58 (Heer) vom 07.05.1957 wird die Aufstellung des PzJgBtl 4 in der PzJgKaserne in Murnau befohlen.

Unter Führung von Major Pressler wird das Bataillon aufgestellt. Zur Erstausstattung des Bataillons gehören 3 Kampfpanzer vom Typ M 41.

01.07. OTL Bollmann übernimmt das Kommando von M Pressler.

09. Sept. Erster TrÜbPl Aufenthalt in Münsingen. Das Bataillon ist mit unterschiedlichen KPz-Typen ausgestattet – dem M 41 und dem M 47.

1958:

 Bis zum Ende dieses Jahres ist die Aufstellung des Bataillons abgeschlossen.

07.12. Das Bataillon lädt die Bevölkerung zum ersten Tag der offenen Tür ein.

1959:

16.03. Das Bataillon erhält seinen entgültigen Namen durch die Umbenennung des Panzerjägerbataillons 4 in Panzerbataillon 244. Zugleich kommen die ersten wehrpflichtigen Soldaten ins Bataillon.

1960:                           

02.01. OTL Bollmann übergibt das Kommando über das Bataillon an OTL Dr. Buhl .

30.08. Im Rahmen der Patenschaft mit der Kinderstation des Schwabinger Krankenhauses in München, findet der „traditionelle Tag der Polio-Kinder“ statt. 1961:

06.04. OTL Dr. Buhl übergibt das Kommando über das Bataillon an OTL Gollnick.

13.08. Mauerbau durch die DDR in Berlin. Das Bataillon wird deshalb in erhöhte Marschbereitschaft versetzt und hat ständig für die Dauer von ca. 4 Monaten eine Kp aufmunitioniert und marschbereit auf dem Kasernenhof stehen. 

 1962 / 1963:

Diese Jahre sind durch Personalabgaben zur Aufstellung anderer Einheiten und Verbände gekennzeichnet.

Folgende Abgaben werden ausgeführt:

 - für PzJgKp 290 in Stetten a.k.M. gibt das Btl Offiziere und Unteroffiziere der 4. Kp ab

- für PzJgKp 100 nach Weiden gibt das Btl weitere Offiziere und Unteroffiziere ab.

- für PzBtl 234 in Pocking wird die komplette 3. Kp unter Führung von Hptm Held abgegeben.

Das Btl hat deshalb bis 1966 nur noch zwei Panzerkompanien.    Februar Das Bataillon übernimmt die Standarte des Cheveauleger-Regiments „König“. Damit die Tradition dieses Regiments übernommen werden kann, treten nahezu alle Offiziere des Bataillons in den Traditionsverband ein. 

30.März OTL Dr. Schlüter übernimmt das Kommando über das Bataillon von OTL Gollnick.

  1964:                                   

07.11. Das herausragende Ereignis dieses Jahres ist die feierliche Standartenübergabe des Königlich Bayerischen 1. Schweren Reiterregiments an das Bataillon durch Prinz Conrad von Bayern. Im Dezember 1965 wird die Standarte gegen die des Königlich Bayerischen 2. Schweren Reiterregiments, Landshut, ausgetauscht.

1965:

April Das Bataillon ist im Hochwassereinsatz in Murnau.27.04. Einholen der Truppenfahne des Bataillons auf dem TrÜbPl Munster. Die Übergabe erfolgt durch den Kommandeur der PzGrenBrig 24 , BrigGen Karpinski an Oberstleutnant Dr. Schlüter.

August Das Bataillon führt auf dem TrÜbPl Castle Martin als erstes Panzerbataillon ein Zuggefechtsschießen aus der Bewegung durch.

26.09. Übergabe des Kommandos über das Bataillon von OTL Dr. Schlüter an Major Baer auf dem TrÜbPl Münsingen.

06.10. Das Vorkommando des Bataillons trifft im neuen Standort Landshut ein.

08.12. Der offizielle Einzug des Bataillons in Landshut wird mit einem Platzkonzert, einem Bataillonsappell in der Höhn-Kaserne und einem Vorbeimarsch des gesamten Bataillons in der Bauhofstraße begangen. Der Vorbeimarsch wird von Brigadegeneral Karpinski, Regierungspräsident Riederer, Landrat Beck und Oberbürgermeister Lang abgenommen.

 1966:

07.– 21.01. Das Bataillon marschiert im Straßenmarsch zum TrÜbPl Hohenfels. Die Brigade untersagt am 13.01. wegen der großen Kälte und der dadurch verursachten Ausfälle die Ausbildung mit Kampfpanzern.

02.03. Die 4. Kp unter Olt Hoyler nimmt mit allen Rad - und Kettenfahrzeugen an Filmaufnahmen zu einer Folge der Fernsehserie „Die fünfte Kolonne“ teil. In den Hauptrollen Klaus-Jürgen Wussow und Grit Böttcher.

14.05. Ehemalige Offiziere des Königlich Bayerischen 2. Schweren Reiterregiments – an der Spitze seine Königliche Hoheit Prinz Adalbert von Bayern – sind Gäste des Bataillons.

07.07. Das Btl marschiert vom TrÜbPl Grafenwöhr im Landmarsch nach Landshut zurück. Das Ende der Marschstrecke führt durch die Landshuter Altstadt.

01.10. Hptm Hoyler übergibt die 4. Kp an Olt Reichardt.

1967:                                   

06.05. Beim Tag der offenen Tür steht der Kampfpanzer M 47 im Mittelpunkt des Interesses.

21.07. Im Rahmen eines Bataillonsappells übergibt OTL Baer die ersten 5 neuen Kampfpanzer M 48 A2 an Olt Wilke und seine 3. Kp.

14.10. Abschluß und Höhepunkt eines 3-wöchigen Truppenübungsplatzaufenthaltes ist die Brigadegefechtsübung „Wilhelm“, bei der die Jägerbrigade 22, verstärkt durch Fallschirmjäger und Luftwaffe, die Panzergrenadierbrigade 24 auf dem Übungsplatz Hohenfels angreift.

 1968:

11.07. Ein Manöverball in Gerzen ist der Rahmen für die Patenschaftsübernahme zwischen der Hofmark Gerzen und der 2. Kompanie. Durch Austausch der Urkunden zwischen Bürgermeister Erlmeier und Hptm Niedurny wird die Patenschaft besiegelt.

 1969:

02.02. Mit einem Ehrenzug und einem Empfang im Offizierheim nimmt das Bataillon an der Gedenkfeier zum 50. Jahrestag der Rückkehr des „2. Schweren Reiterregiments“ aus dem 1. Weltkrieg teil.

26.09. Ein dreifacher Chefwechsel findet mit einem feierlichen Bataillonsappell statt:

- die 1. Kp übernimmt Hptm Wilke,

- die 2. Kp Hptm Bauermann,

- die 3. Kp Hptm Lessing.

29.09. Der Brigadekommandeur Oberst Löser übergibt das Kommando über das Bataillon von OTL Baer an Major Eiber . 

23.10. Teilnahme des Bataillons am Schießen verbundener Waffen auf dem TrÜbPl Hohenfels. Es wird die Feuerkraft der Brigade durch das Schießen aller Bataillone demonstriert.

08.11. Das Bataillon bezeugt seine Feuerkraft in der Lehrvorführung „Feuerwiesel“. Der Kommandeur der 1. GebDiv, Generalmajor Horbach, bescheinigt dem Bataillon einen hohen Ausbildungsstand.

15.12. Mit einer Serenade des Gebirgsmusikkorps wird das Panzerartilleriebataillon 245 in seinem neuen Standort willkommen geheißen. Bei dieser Veranstaltung nehmen die Soldaten Abschied von dem in den Ruhestand tretenden Oberbürgermeister Albin Lang.

 1970:

30.01. Die 3. Kp gibt mit einem Ehrenzug dem im Dienst an einer Abgasvergiftung gestorbenen Gefreiten Walter Rampl das letzte Geleit.

04.09. Das Panzerbataillon 244 und die Stadt Vilsbiburg beschließen eine Patenschaft. Der Austausch der Patenschaftsurkunden zwischen Bürgermeister Billinger und OTL Eiber findet in der Festhalle vor vielen Ehrengästen statt.

 1971:

März Mit einem Appell und anschließendem Vorbeimarsch wird die PzGrenBrig 24 von Brigadegeneral Löser an Oberst Hackensellner übergeben.

29.07. Anläßlich der Einweihung des neuen Ehrenmals für die Opfer der beiden Weltkriege in der Freyung findet dort ein feierliches Gelöbnis von 600 Rekruten statt.

 1972:

17.07. - Das Panzerbataillon ist bei den Olympischen Spielen in München im Einsatz.

18.09. Unter Führung des stellvertretenden Bataillonskommandeurs Major Niedurny betreibt es die Fahrbereitschaft für die „Spiele“. Dabei kommen 433 nagelneue PKW zum Einsatz, um Sportler und Funktionäre aus aller Welt zu fahren. Bei 1,3 Mio gefahrenen Kilometern gibt es lediglich 3 Unfälle.

19.09. Die 3. Kompanie wird von Major Lessing an Olt Zankl übergeben.

01.10. Oberst Hackensellner übergibt das Kommando über das Bataillon von OTL Eiber an OTL Denk.

17.11. Das PzBtl 244 stellt für die Belastungsprobe der neu errichteten Isarbrücke im Verlauf der Konrad-Adenauer-Straße 3 KPz M 48 mit einem Gesamtgewicht von 130 t ab.

 1973:

23.03. Das Bataillon führt erstmalig in seiner Patenstadt Vilsbiburg ein feierliches Gelöbnis in der Öffentlichkeit durch. Anschließend gibt das Musikkorps der 1. GebDiv unter OTL Zimmermann in der Aula der Hauptschule ein Wohltätigkeitskonzert, dessen Reinerlös dem Altenheimbau der Patenstadt zufließt.

25.05. Die AusbKp 7/8 wird von Hptm Ulbrich an Hptm Traub übergeben.

28.06. Das Bataillon nimmt zum Abschluß des TrÜbPl Aufenthaltes in Grafenwöhr am Gefechtsschießen verbundener Waffen „Grüner Igel“ teil.

31.08. Die 4. Kompanie und die Reservistenkameradschaft Vilsbiburg schließen nach langjähriger enger Beziehung eine Partnerschaft ab.

16.09. 40 000 Besucher kommen zum „Tag der offenen Tür“ in die Schochkaserne. Die Kampfpanzer M 48 des Bataillons sind natürlich ein Hauptanziehungspunkt.

  1974:                                

14.01. Im Rahmen der Ausbildung ereignet sich auf dem Standortübungsplatz ein schwerer Unfall, bei dem der Gefreite Georg Wild von der 3. Kompanie ums Leben kommt.

01.04. Die Ausbildungskompanie 7/8 wird von Hptm Traub an Olt Bussenius , die 1. Kompanie von Major Geyh an Hptm Traub übergeben.

 In der AusbKp 7/8 wird der 3 000. Rekrut eingezogen.

01.07. Die AusbKp 7/8 wird aufgelöst. Das Personal wird in die 5./Panzerbataillon 244 übernommen. Damit ist das PzBtl 244 das einzige Panzerbataillon der Bundeswehr, das über 4 Kampfkompanien mit insgesamt 71 Kampfpanzern verfügt.

24.07. Das Bataillon zeigt vor Kronprinz Hassan ben Talal von Jordanien im Rahmen der PzGrenBrig 24 eine eindrucksvolle Gefechtsübung.

01.10. Die 2. Kompanie wird von Hptm Raske an Olt Siebers übergeben.

03.-07.11. Den Abschluß eines dreiwöchigen TrübPl Aufenthaltes in Hohenfels bildet die Teilnahme des Bataillons an der Divisionsgefechtsübung „Großer Kampfer“.

 1975:

21.03. Soldaten des Panzerbataillons 244 und des Panzerartilleriebataillons 245 legen in Vilsbiburg ihr Gelöbnis ab. Der Reinerlös des anschließenden Militärkonzerts wird der Stadt Vilsbiburg zugunsten des Kindergarten-Neubaues übergeben.

29.04. Während der Rückverlegung des Bataillons vom TrÜbPl Baumholder setzt das gesamte Bataillon kriegsmäßig über den Rhein.

15.05. Die 4. Kompanie wird von Hptm Kleffner an Hptm Bertel übergeben.

11.11. Im Rahmen der Rückverlegung des Bataillons vom TrÜbPl Baumholder überquert das Bataillon den Rhein auf einer Kriegsbrücke.

1976:

09.-11.07. Der Standort feiert mit einem „Tag der offenen Tür“ 10 Jahre PzGrenBrig 24 im Standort Landshut.

10.-11.08. Der Inspekteür des Heeres, Generalleutnant Hildebrandt, besucht die PzGrenBrig 24 und überzeugt sich auch vom Ausbildungsstand der Soldaten des PzBtl 244.

1977:                               

22.03. Der Brigadekommandeur, BrigGen Hackensellner, übergibt das Kommando über das PzBtl 244 von OTL Denk an OTL von Boguslawski .

22.03. Hfw Leistner, KpFw der 1./244, erhält aus der Hand des KG des II. Korps die Korpsmedaille.

17.05. Die Angehörigen des ehemaligen Infanterieregiments 62 feiern in ihrer alten Garnison ihr 25-jähriges Bestehen. Das Bataillon richtet diese Feier aus.

25.05. Die 5. Kompanie wird von Hptm Bussenius an Hptm Kempfler übergeben.

10.08. 250 Soldaten des Bataillons suchen nach einem seit Tagen vermissten Mann. Er wird bei Obergangkofen bewusstlos in einem Maisfeld gefunden und kann gerettet werden.

18.09. Auf dem TrÜbPl Castle Martin wird erstmalig der vom Kommandeur gestiftete Wanderpokal für den besten Panzerzug ausgeschossen.

  1978:                                

09.04. Die 4. Kompanie wird von Hptm Bertel an Hptm Gasch übergeben.

20.05- 29 Soldaten des Bataillons pflegen deutsche Soldatengräber in Arras – Frankreich.

04.06. Dabei wird auch ein Kranz am Arc de Triomphe in Paris niedergelegt.

18.06. Die 5. Kompanie wird von Hptm Kempfler an Hptm Sommer übergeben.

21.09. Die Korpsgefechtsübung „Blaue Donau“ endet mit einem Besuch des Bundespräsidenten bei der PzGrenBrig 24.

24.09. Oberleutnant Waldvogel übernimmt von Hptm Siebers die 2. Kompanie.

27.-29.10. Das Bataillon feiert seinen 20. Geburtstag mit viel Prominenz bei einem Tag der „Offenen Tür“ und Gefechtsvorführungen auf dem Standortübungsplatz.

13.11. In der Landshuter Altstadt werden aus Anlaß des 20. Geburtstages der PzGrenBrig 24 der „Große Zapfenstreich“ und ein feierliches Gelöbnis durchgeführt.

 1979:

14.02. Hptm Waldvogel übergibt die 2. Kompanie an Oberleutnant Wolfmeier.

10.07. Mit einem feierlichen Appell in der Schochkaserne wird vor Repräsentanten der Stadt und des Landkreises die Patenschaft zwischen dem Panzerbataillon 244 und dem 1st Bataillon 64th Armor, stationiert in Kitzingen, geschlossen.

19.07. Hptm Zankl übergibt die 3. Kompanie an Oberleutnant Bohn.

07.10. Geschätzte 45 000 Besucher kommen zum „Tag der offenen Tür“ in die Schochkaserne und zu Gefechtsvorführungen auf den Standortübungsplatz.

 1980:

12.09. Hauptfeldwebel Exner, Fernmeldetruppführer in der 1. Kompanie, verstirbt unerwartet.

Sept. Das Bataillon nimmt, durch eine US-Panzerkompanie des 1st Batallion 64th Armor und den Unterstützungstruppen der PzGrenBrig 24 verstärkt, als Leitungstruppe ROT an der Großübung der 3. Französischen Panzerdivision – „Pegase 80“ – teil.

11.10. Die 1. Kompanie und die Marktgemeinde Ergoldsbach schließen eine Patenschaft. Bei der zweitägigen Feier sind alle Soldaten der Kompanie privat bei Ergoldsbacher Bürgern untergebracht.

  1981:                               

29.01. Nach langen Jahren gewinnt eine Mannschaft des Bataillons unter Führung von Oberleutnant Reiser die Brigadeschispähtruppmeisterschaft.

März Während des Rückmarsches des Bataillons vom TrÜbPl Baumholder wird das gesamte Bataillon bei Nacht in der Nähe von Speyer über den Rhein auf Pionierfähren übergesetzt.

20.03. OTL von Boguslawski übergibt das Kommando über das Bataillon an OTL Popp.

04.05. Hptm Sommer übergibt die 5. Kompanie an Oberleutnant Hörpel.

12.05. Unteroffiziere und Mannschaften des Bataillons nehmen an einem 14-tägigen „Ranger-Lehrgang“ bei der US-Patenbrigade der PzGrenBrig 24 in Kitzingen teil.

28.09. Major Traub übergibt bei einem feierlichen Gelöbnis in Ergoldsbach das Kommando über die 1. Kompanie an Hptm Müller. Festredner ist Bürgermeister Alois Passreiter.

01.10. Die Heeresstruktur 4 tritt in Kraft. Aus der 5. Kompanie geht die 4 ./Panzerbataillon 241 hervor. Die 3./Panzerbataillon 241 wird neu aufgestellt und wie die 4./241 dem Panzerbataillon 244 unterstellt.

Die Panzergrenadierbrigade 24 wird zur Panzerbrigade 24 umbenannt.

05.10. Die Schießmannschaft des Bataillons gewinnt in München das „5.Internationale Münchner Militärschießen“.

18.12. Hptm Gasch übergibt die 4. Kompanie an Hptm Rother.

1982:

08.02. Das Bataillon veranstaltet einen Traditionstag mit den letzten Vertretern des Königlich Bayerischen 2. Schweren Reiterregiments.

03.05. Der TrÜbPl Aufenthalt in Münsingen geht zu Ende. Mit einer Paradeaufstellung auf dem TrÜbPl nimmt das Bataillon Abschied vom Kampfpanzer M 48.

16.05. Das Bataillon wird als erster Verband Süddeutschlands mit dem Kampfpanzer Leopard 2 ausgerüstet. Der Brigadekommandeur, Brigadegeneral Schlüter, übergibt im Rahmen eines feierlichen Appells auf dem Standortübungsplatz den ersten fabrikneuen Leopard 2 an das Bataillon.

14.10. Die „Fähigkeiten“ des Kampfpanzers Leopard 2 werden einer Großzahl von Repräsentanten der Öffentlichkeit auf dem Standortübungsplatz vorgestellt.

25.10. Das Panzerbataillon 241 macht für die Divisionsgefechtsübung „Leuchtendes Morgenrot“ erstmals mobil. Dabei unterstützt das Panzerbataillon 244 durch Abstellung von Personal.

  1983:                                

06.02. Das Bataillon führt mit den letzten Angehörigen des 2. Schweren Reiterregiments ein Traditionstreffen durch.

16.02. Das Präsidium des ADAC stattet dem Bataillon einen Informationsbesuch ab. Dabei wird den Herren der Kampfpanzer Leopard 2 als „Verkehrsteilnehmer“ im öffentlichen Straßenverkehr vorgestellt.

21.03. OTL Popp übergibt das Kommando über das Bataillon an OTL Büttner .

06.04. Der letzte Kampfpanzer M 48 verläßt das Bataillon im Eisenbahntransport.

29.04. Unteroffiziere und Mannschaften beenden einen 14-tägigen Einsatz zur Pflege deutscher Kriegsgräber in Frankreich.

25.09. Das Bataillon nimmt an der Gefechtsübung der Panzerbrigade 24 „Schwerer Reiter 83“ im Raum Ladshut - Altötting teil. Dabei wird erstmals mit dem neuen US-Kampfpanzer M 1 zusammengearbeitet.

01.10. Das Panzerbataillon 244 wird 25 Jahre alt. Die Feier findet im Rahmen eines TrÜbPl Aufenthaltes in Grafenwöhr statt. Vor Gästen und Familienangehörigen führt das Bataillon eine Waffen – und Kraftfahrzeugschau, ein Gefechtsschießen mit Kampfpanzern und eine Kurzgefechtsübung vor. Am Abend gibt es ein gemütliches Beisammensein im Bierzelt im Übungsraum.

10.11. Die Patenschaft der Stadt Dingolfing mit der 3. Kompanie wird im Rahmen einer Feierstunde in der Dingolfinger Stadthalle besiegelt.

 1984:

10.05. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. verleiht dem Bataillon in Würdigung der Verdienste um das Werk die Anerkennungsplakette.

09.08. Auf dem Sportplatz in Marklkofen wird nach dem Feierlichen Gelöbnis die Patenschaft zwischen der Gemeinde Marklkofen und der 4./PzBtl 241 besiegelt.

01.12. - Die 2./PzBtl 244 bereitet sich auf die Teilnahme an der „Panzerschieß- Weltmeisterschaft“ „Canadian Army Trophy“ (CAT) durch zahlreiche TrÜbPl-Aufenthalte vor. Sie wird verstärkt durch einen Panzerzug der 4./PzBtl 241 und ein ansehnliches Versorgungspaket der 1. Kompanie.

 1985:

15.03. Drei Kompanien bekommen neue Chefs:

- Hptm Bohn übergibt die 3. Kompanie an Oberleutnant Lilge,

- Hptm Rother übergibt die 4. Kompanie an Oberleutnant Leinenbach,

- Hptm Beyer übergibt die 3./PzBtl 241 an Oberleutnant Lukas.

14.06. Die Mannschaft des I. Zuges der 2. Kompanie unter Führung von Oberleutnant Steinberger gewinnt die Canadian Army Trophy, der Zug von Oberfeldwebel Seidel belegt den hervorragenden 5. Platz.

23.09. Hptm Wolfmeier übergibt die 2. Kompanie an Oberleutnant Kuhnert.

25.09. Die 3./PzBtl 241 verlegt nach Kirchham und wird dem Panzerbataillon 243 unterstellt.

11.11. Die 1.Gebirgsdivision feiert mit einem Appell und Großem Zapfenstreich ihr 30 -jähriges Bestehen, dabei wird vom Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Franz Josef Strauß allen Verbänden der Division das Fahnenband „Virtuti pro patria“ verliehen.

16.12. Hptm Leinenbach übergibt die 4. Kompanie an Oberleutnant Kasprzok.

1986:                                 

07.02. Der Kommandierende General des II. Korps, Generalleutnant Lange, verleiht dem Bataillon für herausragende Leistungen die Korpsmedaille.

01.04. Der Stabsunteroffizier Warter erhält den 10.000. Führerschein, der in der Fahrschule erworben wurde.

22.09. Hauptmann Hörpel übergibt die 4./PzBtl 241 an Oberleutnant Bock.

17.10. Die Schießmannschaft des Bataillons nimmt nach langer Pause wieder an einem Wettkampf teil. Beim Pokalschießen der Feuerschützen Krauss-Maffei schlägt sie 51 Mannschaften.

 1987:

07.04. Das Kommando über das Bataillon wird von OTL Büttner an OTL Kowalski übergeben.

08.05. Die 4. Panzerbataillon 244 und die Gemeinde Altdorf schließen eine Patenschaft. Festredner ist Bundesinnenminister Dr. Zimmermann.

24.09. Das Bataillon nimmt an der Korpsgefechtsübung „Kecker Spatz – Moineau Hardi“ teil. Dem französischen Staatspräsidenten Mitterand und dem deutschen Bundeskanzler Kohl werden Gefechtsausschnitte mit französischer Beteiligung vorgeführt.

01.10. Hptm Gerhard übergibt die 1. Kompanie an Hptm Lang, Hptm Kuhnert die 2. Kompanie an Oberleutnant Steinberger.

 1988:

04.-10.06. Das Bataillon führt die Gefechtsübung „30 Jahre Panzerbataillon 244“ im Raum Niederbayern durch.

09.07. Das Bataillon feiert seinen 30. Geburtstag mit einem Tag der offenen Tür. Es kommen an die 12 000 Besucher.

15.06. Kompanieübergaben:

- die 3./PzBtl 244 von Hptm Lilge an Oberleutnant Marchlewitz.

- die 4./PzBtl 241 von Hptm Bock an Oberleutnant Karl.

24.09. Die Schießmannschaft des Bataillons gewinnt das niederbayerische Vergleichsschießen.

November Mit der Rückkehr der letzten Fahrzeuge aus dem Umrüstort Feldkirchen schließt das Bataillon die Umrüstung auf die neuen Funkgeräte SEM 80/90 ab.

25.11. Das Bataillon verlegt in einem Gefechtsmarsch auf den TrÜbPl Bergen Hohne und nimmt anschließend an der Brigadegefechtsübung „Schwerer Reiter 88“ teil.

1989:                                 

21.04. Der Traditionsraum des Bataillons ist fertig. Er wird im Rahmen eines Gedenkgottesdienstes für ehemalige Angehörige des IR 62 erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt.

23.06. Hptm Kasprzok übergibt die 4. Kompanie an Oberleutnant Schäfer.

07.07. Das Kommando über das Bataillon wird von OTL i.G. Kowalski an OTL Engelhardt übergeben.

18.11. Die ersten DDR Übersiedler werden in der Schochkaserne untergebracht.

 1990:

06.03. Das Bataillon feiert zusammen mit Vertretern der Stadt Landshut im Rathausprunksaal den 175. Geburtstag des 2. Schweren Reiterregiments. Dabei enthüllt der Kommandeur zusammen mit dem letzten lebenden Angehörigen dieses Regiments, Herrn Max Ziegenaus, eine Gedenktafel.

07-09.03. Der Inspizient der Panzertruppe, Oberst Engel, bescheinigt bei seiner Inspizierung ein gutes Ausbildungsniveau und hohe Einsatzbereitschaft.

16.-30.06. 20 Soldaten unter Führung von Oberleutnant Renk beteiligen sich an der Kriegsgräberpflege in Frankreich.

28.09. Oberstabsfeldwebel Anton Gigler, der Leiter der Fahrschulgruppe, wird in den Ruhestand verabschiedet.

 1991:

22.01. OTL Engelhardt übergibt das Kommando über die 3. Kompanie von Hptm Marchlewitz an Oberleutnant Tönjes.

23.-25.01. Die Offiziere des Bataillonsstabes führen in Spremberg beim Panzerregiment 14 (ehem. NVA) eine Offizierweiterbildung durch und besichtigen Liegenschaften, Bewaffnung und Ausrüstung der ehemaligen NVA. Außerdem kann jeder einmal selbst mit dem Kampfpanzer T 72 fahren.

15.03. Die Führung der 1. Kompanie wechselt von Major Lang auf Hptm Diewald.

22.03. Kompanieübergaben:

- 2. Kompanie von Hptm Steinberger an Oberleutnant Adametz,

- 4./241 von Hptm Karl an Oberleutnant Cieslik.

03.05. Die 1. Kompanie feiert mit dem Markt Ergoldsbach den 10. Geburtstag der Patenschaft.

25.05. An diesem Tag wird bestätigt, was schon lange vermutet wurde: Das Panzerbataillon 244 wird im Rahmen der Heeresstruktur 5 zum 30.09.1992 aufgelöst.

12.07. OTL Bach übernimmt das Kommando über das Bataillon von Oberstleutnant Engelhardt.

06.08. Der letzte Angehörige des 2. Schweren Reiterregiments, Herr Max Ziegenaus, verstirbt im Alter von 94 Jahren.

21.09. Die 4. Kompanie verabschiedet sich im Rahmen eines Bataillonsappells in Altdorf von ihrer Patengemeinde.

 Die 4. Kompanie wird als erste Kompanie des Bataillons zum 30.09.1991 aufgelöst.

19.08. Die ersten Kampfpanzer des Bataillons werden im Rahmen der Auflösung an das Panzerbataillon 393 in Bad Salzungen, Thüringen, abgegeben.

31.10. Das Bataillon verlegt zum letzten Schießaufenthalt nach Castle Martin, Wales.

  1992:                            

17.02. Der Kommandeur des russischen Nachrichtenregiments in Weimar, Oberst Kossenko, besucht das Bataillon.

18.02. Der Traditionsverband Panzerbataillon 244 e.V. wird gegründet.

27.02. Das Bataillon verlegt zu seinem letzten TrübPl Aufenthalt nach Münsingen.

18.03. Erste Jahreshauptversammlung des Traditionsverbandes Panzerbataillon 244 e .V. Oberstleutnant Schlereth wird zum ersten Vorsitzenden gewählt.

20.03. Das Bataillon verabschiedet sich mit einem Bataillonsappell in Vilsbiburg von seiner Patengemeinde.

26.03. Die 2. Kompanie beendet mit einem Kameradschaftsabend die Patenschaft in ihrer Patengemeinde Gerzen.

31.03. Die 2. Kompanie wird als zweite Kompanie des Bataillons aufgelöst.

16.05. Die 1. Kompanie führt letztmalig das Patenschaftsschießen in der Marktgemeinde Ergoldsbach durch und beendet die Patenschaft im Rahmen eines Festabends in der Goldbachhalle.

16.06. Die Patenschaft zwischen der Gemeinde Marklkofen und der 4./PzBtl 241 wird beendet.

30.06. Mit der Entlassung der letzten Wehrpflichtigen wird die 3. Kompanie aufgelöst.

10.07. Im Rahmen eines Brigadeappells wird das Panzerbataillon 244 aus dem Kreis der Brigade verabschiedet. Anschließend findet das letzte Sommerbiwak statt.

12.07. Die Patenschaft der 3. Kompanie mit der Stadt Dingolfing und der RK Dingolfing wird anlässlich der Feierlichkeiten zu deren 30 – jährigen Jubiläum beendet.

21.07. Die letzten Kampfpanzer des Bataillons verlassen im Eisenbahntransport den Standort Landshut.

29.09. Das Bataillon wird im Rahmen einer Feierstunde im Kinosaal der Schochkaserne aufgelöst und die Truppenfahne an den Traditionsverband Panzerbataillon 244 e.V. übergeben.

30.09. Die 1. Kompanie und die 4./PzBtl 241 werden aufgelöst.